Wie es einigen schon bekannt ist, leide ich seit den letzten 6 Jahren unter Verletzungen, einige schwerwiegender als andere. Ich musste zwei Fußoperationen und eine Hüftoperationen über mich ergehen lassen und fast über den gleichen Zeitraum erzählen mir Freunde und Familie, dass ich meine Karriere beenden sollte, da es noch ein Leben nach dem Sport gibt aber ich wollte nicht zuhören. Ich wusste, dass ich mein Sport nicht auf Grund von einer Verletzung beenden wollte, sondern weil ich das Gefühl habe, dass die Zeit gekommen ist. Das wäre zu einfach gewesen und schließlich kann jeder aufhören. Aber nicht jeder hat die Kraft nach einer Verletzung weiter zu machen und ich war noch nicht am Ende.

Also versuchte ich, nach jeder Verletzung und Operation meine alte Form wieder zu finden. Ich nahm weiter an Wettkämpfen teil und war bis zu einem gewissen Maß auch erfolgreich, fand aber leider nie wieder meine richtig Form und konnte mir nicht die Ziele erfüllen, welche ich mir gesetzt hatte.

Nach meiner Fuß- und Hüftoperation im November und Dezember 2009 beschloss ich noch eine letzte Saison zu laufen. Mein Ziel war es, mich für die Winter Universiade in Erzurum, Türkei zu qualifizieren und dies zu meinem letzten großen internationalen Wettkampf zu machen. Und das habe ich getan.

Leider brachte diese Saison nicht die Ergebnisse, welche ich mir erhofft hatte, aber ich wusste, dass dies auf mein weniges Training zurück zu führen war. Ich konnte schmerzbedingt nur eine Stunde am Tag trainieren. Was in Erzurum passiert war können Sie hier nachlesen. Das Einzige, was ich an dieser Stelle sagen möchte ist, dass der Wettkampf meine Eislaufkarriere mit den vielen Hochs und Tiefs widergespiegelt hatte. Ich beendete nun meine Karriere mit der Winter Universiade 2010 in der Türkei.

 

Ich möchte zunächst allen Trainern danken bei denen ich die Ehre hatte zu trainieren, diese waren: Christiane Dost, Andy Panai, Cath Barker, Debbie und Simon Briggs, Kevin Bursey, Joy Sutcliff, Ilona Schindler und Karin Hendschke-Raddatz sowie Viola Striegler. Aber auch den Choreographen Lorna Brown und Iwo Svec gilt mein Dank, welche beide mit mir fantastische und einzigartige Programme aufgebaut haben.

Ich möchte Frau Schindler danken dafür, dass sie mir bei dem Eintritt auf die internationale Bühne erst im Junioren und anschließend Seniorenbereich geholfen hat.

Ich danke meiner letzten Trainerin besonders dafür, dass sie mich verstanden hat und mich unterstützte, egal welche Entscheidungen ich getroffen hatte. Ich wünschte wir wären uns früher über den Weg gelaufen.

Neben den Trainern danke ich auch den vielen Ärzten und Physiotherapeuten, welche mir durch meine vielen Verletzungen geholfen haben. Es sind einfach zu viele Namen zu nennen nichtsdestotrotz bin ich für eure ganze Hilfe sehr dankbar.

Ich danke NISA für ihre Unterstützung während meiner Zeit in Groß Britannien und der DEU für ihre Unterstützung nachdem ich wieder in Deutschland war. Natürlich danke ich auch meinem Heimatverein, dem BSTSC, für die Hilfe und euren Glauben an mich, sowie auch meinem vorherigen Verein, dem ESC Erfurt, für die gute Betreuung.

Und zu guter Letzt meine Freunde und Familie. Ich entschuldige mich, dass ich nicht immer euren Rat gefolgt bin aber ich habe ihn gehört.

Danke schön.

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